Archiv der Kategorie: Aktuelles

Aufrufe für Ende der Gewalt in Nicaragua

Appell aus dem Vatikan. Katholische Kirche nimmt Vermittlerrolle ein. Polizei fordert friedliche Proteste. Verantwortung für Tote und Verletzte umstritten

Managua. In Nicaragua hat die staatliche Wahrheitskommission am Freitag inmitten einer nach wie vor angespannten Situation dazu aufgerufen, den Dialog zwischen Regierung und Opposition fortzusetzen. In dem mittelamerikanischen Land war es in den vergangenen Wochen zu einem heftigen Gewaltausbruch gekommen, der bislang nach offiziellen Angaben 209 Tote gefordert hat. … weiterlesen auf amerika21.de.

Nachricht | Nicaragua | Menschenrechte | Militär | Politik | Soziale Bewegungen


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Die "Einmischmaschine" der US-Regierung rühmt sich, in Nicaragua den Boden für den Aufstand zu bereiten

US-Regierungsbehörden haben Millionen Dollar dafür ausgeben, „den Grundstein für einen Aufstand gegen Daniel Ortega zu legen“

Während sich nicaraguanische Studentenprotestführer mit Neokonservativen in Washington treffen, brüstet sich eine Publikation, die von der US-Regierungsbehörde National Endowment for Democracy (NED)[fn]National Endowment for Democracy (NED) ist eine US-amerikanische Stiftung und Denkfabrik mit … weiterlesen auf amerika21.de.

Blogeintrag | Nicaragua | USA | Politik


Source: A21

Ideentransfer von Süd nach Nord

Zur Bedeutung lateinamerikanischen Denkens in den Zentren der Weltgesellschaft

Prof. Dr. Peter Imbusch, Prof Dr. Matei Chihaia – Lateinamerika AG der BUW

Die Zirkulation von Wissen und Ideen in der Welt findet traditionell von „Norden“ nach „Süden“ statt: Wichtige Erfindungen, technische Fortschritte, wissenschaftliche Denkrichtungen und Theorien diffundieren seit langem aus den Zentren der Weltgesellschaft in die Peripherien, wobei die historisch entstandenen oder aktuell noch bestehenden Asymmetrien in der Produktion und Rezeption von Ideen und Wissen ohne Berücksichtigung von Herrschaftsverhältnissen und Machttechniken nicht adäquat verstanden werden können. Die Annahme, dass sich die besten Ideen quasi automatisch durchsetzen, wäre politisch mehr als naiv. Gleichwohl gibt es eine Fülle von Beispielen für Wissensbestände, Ideen und Theorien, die aus Lateinamerika stammen und in die Zentren der Weltgesellschaft ‚eingewandert‘ sind und dort ihre Wirkungen entfaltet haben. Dazu gehören im ökonomischen Bereich die Dependenztheorien oder die Realexperimente des Neoliberalismus monetaristischer Couleur, im politischen Bereich etwa Guerillataktiken und Revolutionstheorien oder auch Ideen zur Begründung eines Linkspopulismus, im kulturellen Bereich etwa die Befreiungstheologie und etliche Spielarten lateinamerikanischer Literatur.

Im interdisziplinären Workshop soll anhand konkreter Beispiele danach gefragt werden, wie und warum die Zirkulation lateinamerikanischer Ideen in diesen Fällen funktioniert hat, was konkret zur erfolgreichen Rezeption beigetragen hat, aber auch, welche Brüche, Redefinitionen und Revisionen es im Prozess der Aneignung gegeben hat.

 

Mehr Informationen:  Ideentransfer_Sued-Nord

Nicaragua – Zwischen substanzarmem Sandinismus und Regime Change

Hintergründe und Merkmale der jüngsten Proteste in Nicaragua werden auf Seiten progressiver Autorinnen und Autoren unterschiedlich interpretiert

Eine vom Internationalen Währungsfonds (IWF) empfohlene Rentenreform[fn]Wegen der kritischen wirtschaftlichen Situation im INSS hatte die Regierung die Erhöhung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung von 6,25 auf 7 Prozent, der Arbeitgeber von 19 auf 22,5 Prozent und der Rentner von 0 auf 5 Prozent beschlossen, im Gegenzug sollten für Letztere die Krankenversicherungs- und andere L … weiterlesen auf amerika21.de.

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