Archiv der Kategorie: Aktuelles

Graphik-Kalender 2021

„La Vida Buena – Das Gute Leben“ Taller Contil aus Matagalpa stellt den neuen Graphik-Kalender 2021 vor

Wankar

Kalender 2021 Eckhard Froeschlin – YouTube Film zum Kalender

In Nicaragua an Graphiken für einen Kalender zu arbeiten, ist zur Zeit alles andre als leicht. Einige aus der Gruppe TALLERCONTIL sind immer noch im Ausland oder so nichtöffentlich wie möglich. Wie überleben, wenn die Wirtschaft am Boden liegt und sich politisch nichts bewegt? Gerade in dieser Situation ist die Frage nach dem guten Leben subversiv. Die zwölf Farbholzschnitte sprechen davon, und auch die dazu geschriebenen oder gefundenen Gedichte und Texte.

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Vorbereitung der Fahrzeuge

Was kann noch mit?

Der Sommer geht zu Ende und der Verschiffungstermin (18.09.20) rückt näher. Jetzt muss gut überlegt werden, was alles noch mit kann. Bedarf an Schläuchen ist für diesen Verschleißartikel immer, also her damit. Bei einer großen Feuerwehr werden ständig Dinge ausgetauscht, die mit der neuen Technik nicht mehr kompatibel sind. Da sind meine Verbindungen zu den ehemaligen Kollegen Gold wert. Zwei aufblasbare Dekontaminationszelte und diverse wasserführende Armaturen bekamen wir von den Wuppertaler Brandschützern ebenfalls . Auch unsere anderen, langjährigen Kooperationspartner sollten möglichst bedacht werden. Für die arbeitenden Straßenkinder „Las Hormiguitas“ konnten fabrikneue Fußballschuhe sowie Schreib- und Malutensilien besorgt werden. Möglich machte das der Kontakt über „innatura“, Deutschlands erste Plattform, die fabrikneue Sachspenden bedarfsgerecht an gemeinnützige Organisationen vermittelt. https://www.innatura.org/ Die Druckwerkstatt, die u.a. den jährlichen Graphikkalender produziert, wurde mit mehreren Kisten Bleisatzbuchstaben versorgt,…Jetzt musste der Sprinter aber erst mal auf eine Waage gefahren werden, denn das zulässige Gesamtgewicht ist schneller erreicht als man denkt. Bei 90 kg Reserve (für den Fahrer) wurde die Beladung schweren Herzens gestoppt. Es musste ja alles verkehrssicher in Bremerhaven ankommen. Die Fahrt zum Hafen war ein kleines Abenteuer, die 370 km zogen sich bei einer Höchstgeschwindigkeit des Unimog von 75-80 km/h. Aber unser kleiner Konvoi kam gut an. Die Übergabeformalitäten waren schnell erledigt, so das wir gegen 20.00 Uhr wieder im heimischen Wuppertal waren.

Feuerwehrfahrzeuge sind auf dem Wasser.

Von Bremerhaven nach Mittelamerika.

Am 14.09.20 trafen sich drei Vereinsmitglieder, um die neueste Fahrzeugspende der Wuppertaler Feuerwehr, einen Krankenwagen und ein Tanklöschfahrzeug, nach Bremerhaven zu fahren. Von dort geht die Reise auf einem speziellen RoRo-Autotransporter, der „GlOVIS CARAVEL“ erst nach Panama und dann weiter zum Pazifikhafen Corinto in Nicaragua. Dort werden sie um den 25.10.20 eintreffen und von den Bomberos aus Matagalpa übernommen. Der Krankenwagen, ein DB-Sprinter aus dem Jahre 2013 ist in einem sehr guten Zustand und wird in der aktuellen Coronasituation schon sehnsüchtig erwartet. Das Tanklöschfahrzeug, ein DB-Unimog U 1300 (TLF 2000) ist ein deutlich älteres Fahrzeug (Bj.1882) , aber mit einer geringen Laufleistung und durch seine robuste, einfache Technik noch ein wertvoller Helfer speziell bei Wald-und Plantagenbränden. Die Fahrzeuge ergänzen den schon bestehenden Fahrzeugpark aus 2 Löschfahrzeugen und einem Krankenwagen perfekt. Da wegen der Pandemie diesmal keine persönliche Übergabe vor Ort stattfinden kann, hat sich der Deutsche Botschafter bereiterklärt, diese zu übernehmen. Wir drücken die Daumen für ein reibungsloses “ Shipping“. Weitere Links zu dem Artikel öffnen:

Bergische Blätter

Wuppertaler Rundschau

Wuppertaler Rundschau

Stadt Wuppertal-Presseamt

Jandir Rodriguez – der Sänger der Protestbewegung in Wuppertal -27.6.2019 um 19.00 Uhr im Soulfood Café Simonz, Simonsstr. 36, Wuppertal-Arrenberg

Liedermacher aus Nicaragua

https://youtu.be/vKSZYxMq8hQ

»Es waren die Studenten, die sich Gedanken über das Vaterland machten, es waren die Bücher, die laufen lernten, denen sich der Tyrann gegenübersah«. Dieser Auszug stammt vom 25-jährigen Jandir Rodrígues, der zu dem Song »Héroes de Abril« (Helden des April) von den studentischen Protesten im April 2018 in Nicaragua inspiriert wurde.


Als Medizinstudent entschied er sich an den Protesten teilzunehmen, um gegen die Sozialreformen zu protestieren und die Wiedereinrichtung des Autonomiestatus der Universität einzufordern. An diesem Tag wurden die Studenten von Sympathisanten der Regierung Ortegas attackiert und Jandir suchte mit anderen Protestierenden Schutz in der Kathedrale von León. 


Einen Monat später komponierte Jandir sein Lied »Héroes de Abril«, das sich gegen das autoritäre Regime in seinem Land wendet. Bereits am Folgetag war es in allen sozialen Medien zu hören. Heute ist sein Lied das bekannteste in Nicaragua, das mit den Protesten in Zusammenhang gebracht wird. Doch seine Bekanntheit hatte auch zur Folge, dass sich Jandir ständig Bedrohungen ausgesetzt sah. Er nutzte daher die Chance einer Einladung nach Guatemala, wo er seit Dezember 2018 lebt.


Nun ist Jandir Rodrígues auf Europatournee durch Spanien, Dänemark, Schweden, Deutschland und Italien und wird im Simonz – nicht nur mit seinen Liedern – über die Situation in Nicaragua berichten.

Eintritt frei – Kulturscherflein erbeten

Veranstaltungshinweis:http://www.cafe-simonz.de/aktuelle-veranstaltungen/juni-2019/

Nicaragua: Krise und Dialog

Informationsveranstaltung am

Mittwoch 5.6.2019 um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus, 42103 Wuppertal, Laurentiusstraße

Nicaragua steckt seit dem vergangenen Jahr in einer schweren politischen und inzwischen auch wirtschaftlichen Krise. Die Regierung um den ehemaligen Revolutionsführer Daniel Ortega kann sich nur noch mit Hilfe von Gewalt und Einschüchterung an der Macht halten. Auch der zweite Versuch eines politischen Dialogs zur Lösung der Krise ist bislang daran gescheitert, dass die Regierung ihre Versprechen nicht in die Tat umsetzt. In einer Gesprächsrunde wollen wir an diesem Abend die Gründe hierfür und mögliche Perspektiven erkunden.

mit

Dr. Ernesto Medina             

Mitglied der Verhandlungsdelegation der Alianza Cívica , die in den

letzten Wochen versuchte, durch einen nationalen Dialog eine Lösung der schweren Krise zu erreichen. Dr. Medina studierte in den 1970er Jahren Chemie in Göttingen und gründete damals eines der ersten Solidaritätskomitees mit dem Widerstand gegen die Diktatur der Familie Somoza. Später war er lange Jahre Rektor der Universität in Leon und danach bis Dezember 2018 Rektor der Privatuniversität Universidad Americana (UAM) in Managua.

Dr. h.c.Hermann Schulz       Schriftsteller und ehemaliger Verlagsleiter des Peter Hammer Verlages in Wuppertal. Als solcher lernte er wichtige Schriftsteller und Persönlichkeiten des Landes wie Ernesto Cardenal, Sergio Ramirez oder Gioconda Belli kennen und machte ihre Stimmen in Deutschland bekannt. Er gilt als ausgewiesener Kenner Nicaraguas und war im Februar letzten Jahres zum letzten Mal dort.

Barbara Lucas                     

   langjährige Mitarbeiterin im Informationsbüro Nicaragua, wird über die Aktivitäten zur Unterstützung der Protestierenden sowie der politischen Gefangenen aus unserer Partnerstadt Matagalpa berichten.

Heiner Flötotto           

         

   Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Wuppertal – Matagalpa   

   wird durch den Abend führen.

Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid

Städtepartnerschaftsverein Wuppertal – Matagalpa

Informationsbüro Nicaragua e.V.

dav