Uraufführung „Gesänge des Universums“ –Eine Konzertlesung zu Ehren Ernesto Cardenals
Feiern Sie mit uns die Premiere eines außergewöhnlichen musikalisch-literarischen Werks!
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ernesto Cardenal präsentiert die nicaraguanisch-deutsche Komponistin Karla Domínguez den Liederzyklus „Gesänge des Universums“ – eine einzigartige Vertonung von Gedichten des großen nicaraguanischen Dichters und Revolutionärs.
Vorgetragen vom Bariton Thomas Laske und dem Grand-Art Quartett, entfalten sich Klänge aus Lateinamerika, nicaraguanischer Folklore und klassischer Musik in der beeindruckenden Akustik der Immanuelskirche.
Durch Olaf Reitz als Sprecher werden die Biographie Cardenals und die Entstehungsgeschichte seiner Werke lebendig.
Ein Abend voller Poesie, Musik und kultureller Tiefe – ein harmonisches Zusammenspiel von Wort und Klang, der Dialog einer Künstlerin von heute mit einem Klassiker der lateinamerikanischen Moderne.
AM 15.11.2025 19.30h , Einlass 19h, Kulturzentrum Immanuel – Immanuelskirche Sternstraße 73 – 42275 Wuppertal
Am 27.7.2025 war der Matagalpa Tag – Es spielte Paco Montenegro (Posaune) und Felix Ziech (Gitarre), der Film Twin Town Blues (2017) von Aaron Mucke über die Konzertreise von Knapp Daneben und Tierra Madre durch Nicaragua wurde gezeigt, Heiner Flötotto informierte über die Aktivitäten des Vereins, Ulla Sparrer zur aktuellen Lage in Nicaragua. Es waren etwa 90 interessierte Zuschauer*innen anwesend.
Schüler*innenarbeiten aus den Graphik-Workshops mit Danilo Rivera an den Schulen Gymnasium Bayreuther Straße, Gesamtschule Kruppstraße, Wilhelm-Dörpfeld Gymnasium
Schon zum siebten Mal besuchten Andreas Becker und Stephan Besche (Pensionär) von der Wuppertaler Feuerwehr jetzt die Wuppertaler Partnerstadt Matagalpa in Nicaragua. Die topografische Lage der Stadt ähnelt stark der Wuppertals, sagt Becker. „Der Rio Grande de Matagalpa fließt längst durch das Tal – und links und rechts geht es steil die Hänge empor. Hier geht es dann nur noch mit Wuppertaler Allradtechnik weiter.“
Der touristische Aspekt werde bei diesen privat finanzierten Reisen nicht vernachlässigt. Dieses Mal reisten Becker und Besche über Panama und Costa Rica an. Der Kanal und die Karibik seien ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben. Die persönliche Einschätzung der örtlichen Gesamtsituation und die Kontrolle der bisher gespendeten Fahrzeuge und Geräte bleibe jedoch eine der Hauptaufgaben jeden Besuchs. „So wird sichergestellt, dass jede Spende nachhaltig genutzt und nicht zweckentfremdet wird“, sagt Becker. Aber diese Sorge sei bei den privat und freiwillig arbeitenden „Benemeritos“ absolut unbegründet. Die dort tätigen Frauen und Männer bekämen eine kleine Aufwandsentschädigung und seien nach wie vor das Rückgrat des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes in diesem immer noch unterentwickelten Land. Zusätzlich bestreiten die „Bomberas y Bomberos“ 99 Prozent aller Rettungsdiensteinsätze mit ausschließlich gespendeten Wuppertaler Ambulanzen. „Anspruchsdenken ist in der dortigen Bevölkerung so gut wie unbekannt. Für Nasenbluten oder ähnliche Erkrankungen würde hier keiner die Feuerwehr rufen“, sagt Stephan Besche. Deshalb beschränkten sich die Einsätze in erster Linie auf häufig vorkommende Unfälle, Gewaltdelikte und schwere Erkrankungen. Steht keine Ambulanz zur Verfügung, würden Verletzte auch mal, wenig schonend, auf der Ladefläche eines privaten Pick-ups transportiert. Neben den Freiwilligen gibt es noch die staatliche Feuerwehr, berichtet Besche. Deren Fuhrpark könne aber den Wuppertalern nicht das Wasser reichen, so die Wuppertaler „Botschafter“. Man merke den Frauen und Männern den Stolz an, mit diesen „neuen“ Fahrzeugen zu arbeiten. „Dass sie die Wuppertaler Stadtwappen nicht überlackieren und die Überführungskennzeichen belassen, sagt eigentlich alles“, meint Besche. Red
Julio aus Matagalpa hat von Oktober bis Dezember ein Praktikum in Wuppertal gemacht – schwerpunktmäßig in Abteilungen der Stadtverwaltung, die sich mit Umwelt und Klimawandel beschäftigen.
Am Donnerstag, 24. November, um 17 Uhr wird in der Zentralbibliothek der Graphik-Kalender 2023 mit dem Titel „El Agua – das Wasser“ vom Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa vorgestellt.
Die Druckgrafiken, die der Kalender vereint, hängen im Treppenhaus der Zentralbibliothek. Sie waren bereits im Rahmen der Ausstellung „REISEREISE“ mit Werken von Eckhard Froeschlin zu sehen und werden nun bis zum 29. November flankiert von den Werken des nicaraguanischen Künstlers Pablo Pupiro dort präsent sein.
Der Kunstkalender entsteht alljährlich im Rahmen der Städtepartnerschaft Wuppertals mit der nicaraguanischen Stadt Matagalpa. Die Graphiken wurden von den Mitgliedern der Gruppe „TallerContil“ (Rußwerkstatt) auf handgeschöpftem Papier gedruckt. Die Blätter sind einzeln signiert und in einer Auflage von 70 Exemplaren nummeriert, die Kalendarien mit den Gedichttexten in Spanisch und Deutsch wurden auf separaten Blättern digital gedruckt. Der Kalender ist zum Preis von 130 Euro beim Städtepartnerschaftsverein zu erwerben.
Gleichzeitig stellt der Künstler Pablo Pubiro seine Druckgraphiken und Bücher aus.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.