|
Home / Aktuelles |
|||||||||||
![]() |
![]() |
||||||||||
|
|||||||||||
| Webmaster: m.wundes@xsiteing.de - Kontakt: info@matagalpa.de | |||||||||||
Der evangelische Kirchenrat Nicaraguas CEPAD gründete sich 1972 nach dem Erdbeben in Managua, bei dem 10.000 Menschen ihr Leben verloren. Was anfangs nur als Nothilfekomitee von evangelischen Pastoren und Gemeindemitgliedern geplant war, wurde im Laufe der Jahre zu einem "Entwicklungshilfekomitee der Evangelischen Kirchen" und 1990 schließlich zum "Kirchenrat". Zu ihm zählen sich derzeit etwa 35 Mitgliedskirchen. CEPAD bemüht sich in besonderer Weise, die Einheit von Evangelisation und diakonischem Engagement in den Gemeinden ins Bewußtsein zu rufen und selber zu leben. Dazu werden den Pastoren und Pastorinnen Möglichkeiten zur theologischen Weiterbildung geboten. Ebenso sind sie eingebunden in die Planung und Durchführung der Entwicklungshilfeprojekte. Das Angebot CEPADs für die Bevölkerung reicht von Fortbildungen, über Agrarprojekte und ökologischen Programmen bis hin zu Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Bereich.
In Matagalpa arbeitet CEPAD mit etwa 20 verschiedenen Kirchen zusammen. Die drastische Verschlechterung der Finanzlage von CEPAD - immer weniger Spenden fließen nach Nicaragua - beeinflußt auch die Arbeit des Kirchenrates. Mitarbeiter/-innen mußten entlassen werden und viele Projekte können nicht mehr oder nur reduziert durchgeführt werden. Dennoch bleibt CEPAD seinem Auftrag treu, mit dem Volk zu leben und sich für die Ärmsten einzusetzen.
Schritte der Partnerschaft
Matagalpa liegt in einem der ärmsten Länder der Welt, Wuppertal in einem der reichsten. Für uns ist es ein wichtiger Beitrag zum weltweiten „Konziliaren Prozeß für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“, wenn wir durch eine ökumenische Partnerschaft zwischen Christen und Christinnen in Wuppertal und Matagalpa einen Schritt auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit tun. Im November 1988 entschied sich die Kreissynode Barmen, Verbindungen mit dem evangelischen Kirchenrat CEPAD in Wuppertals nicaraguanischer Partnerstadt Matagalpa aufzunehmen. Seitdem hat es zahlreiche Kontakte gegeben. Gegenseitig Besuche, Briefe und längere Aufenthalte haben die Beziehung wachsen lassen. 1994 wurde von beiden Partnern die "Übereinkunft zur Partnerschaft" unterzeichnet Das Dokument regelt Struktur, Schritte und Ziele der Partnerschaft. Der Hauptgedanke ist, daß die Partnerschaft auf Gegenseitigkeit beruht und jeder der beiden Partner sich nach seinen Möglichkeiten einbringt. Seit Fusion der Kirchenkreise Barmen und Elberfeld ist seit 2005 der neue Kirchenkreis Wuppertal Träger dieser Partnerschaft.
Wir wünschen uns als Geschwister, daß die Einheit des Leibes Christi konkrete Gestalt gewinnt. Zur Verbundenheit in Christus gehört solidarisches Handeln ebenso wie die Fürbitte füreinander. Durch die regelmäßigen Kontakte geben uns die nicaraguanischen Geschwister Impulse für unsere kirchliche Arbeit.
Projekthilfe
Der Kirchenkreis unterstützt derzeit CEPAD durch zwei Projekte:
1. In Matagalpa wird jährlich ein Entwicklungshilfeprojekt von CEPAD unterstützt. Derzeit werden Häuser gebaut, der Anbau von alternativen Feldfrüchten zum Kaffee gefördert, sowie die Vermarktung der Ernte unterstützt.
2. Auf nationaler Ebene unterstützt der Kirchenkreis die pastorale Fortbildungsarbeit von CEPAD auf nationaler Ebene. Gefördert wird ein Fernstudienprojekt für Pastoren, Pastorinnen, Gemeindeleiter und Frauen im ländlichen Bereich.
Kontakte und Informationen
Pfarrer Jörg Wieder
Liegnitzerstr. 42, 42277 Wuppertal
Fon 0202 9786116, Fax 0202 9786117
joerg.wieder@telebel.de




