Wandbilder in Wuppertal und Matagalpa
Durch den engagierten Einsatz des Wuppertaler Künstlers Heinz Velten konnte sowohl in Wuppertal als auch in Matagalpa ein Wandbild realisiert werden.
Die Aktion fand im Rahmen des weltweiten Wandmalprojektes zur Agenda 21 vom Verein Farbfieber e.V. initiiert durch den Düsseldorfer Künstler Klaus Klinger statt.
In Wuppertal konnte unter Beteiligung der Künstler Jullissa Moncada Lopez und Jorge Morales Leclair aus Matagalpa und Heinz Velten, Andreas Junge und Peter Otto Kuhn aus Wuppertal im Jahre 2000 das Wandmalprojekt in der Simonstraße realisiert werden. Es zeigt den Gegensatz von Technik und Natur und die typische Stadtansicht von Wuppertal und Matagalpa. Das Wandbild wurde bei einem Besuch des Bürgermeisters von Matagalpa, Sadrach Zeledon Rochas, in Wuppertal am 11.2.2001 mit einer Plakette versehen.
Ein Jahr später (Ende 2001) wurde von fast von der gleichen Künstlergruppe in Matagalpa ein Wandmalprojekt initiert. Ein Gedicht des nicaraguanischen Nationaldichters Rubén Darío und ein Gedicht von Else-Lasker-Schüler zieren im oberen Bereich das Wandbild. Der Wassertropfen in der Mitte, Symbol für das Leben, zeigt Felszeichnungen aus der Nähe von Matagalpa. Unten werden die Produkte von Matagalpa und Nicaragua gezeigt und die nationale Blume und der nationale Vogel nach oben gehoben. Rechts unten in den Kaffeepflanzugnen versteckt finden sich Kinderzeichnungen, die die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausdrücken. Ganz oben finden sich die Köpfe von Augusto Cesar Sandino, Carlos Fonseca, Friedrich Engels und einer indianischen Göttin.
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Veröffentlichung vom: 13.12.2004