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Vorbereitung der Fahrzeuge

Was kann noch mit?

Der Sommer geht zu Ende und der Verschiffungstermin (18.09.20) rückt näher. Jetzt muss gut überlegt werden, was alles noch mit kann. Bedarf an Schläuchen ist für diesen Verschleißartikel immer, also her damit. Bei einer großen Feuerwehr werden ständig Dinge ausgetauscht, die mit der neuen Technik nicht mehr kompatibel sind. Da sind meine Verbindungen zu den ehemaligen Kollegen Gold wert. Zwei aufblasbare Dekontaminationszelte und diverse wasserführende Armaturen bekamen wir von den Wuppertaler Brandschützern ebenfalls . Auch unsere anderen, langjährigen Kooperationspartner sollten möglichst bedacht werden. Für die arbeitenden Straßenkinder „Las Hormiguitas“ konnten fabrikneue Fußballschuhe sowie Schreib- und Malutensilien besorgt werden. Möglich machte das der Kontakt über „innatura“, Deutschlands erste Plattform, die fabrikneue Sachspenden bedarfsgerecht an gemeinnützige Organisationen vermittelt. https://www.innatura.org/ Die Druckwerkstatt, die u.a. den jährlichen Graphikkalender produziert, wurde mit mehreren Kisten Bleisatzbuchstaben versorgt,…Jetzt musste der Sprinter aber erst mal auf eine Waage gefahren werden, denn das zulässige Gesamtgewicht ist schneller erreicht als man denkt. Bei 90 kg Reserve (für den Fahrer) wurde die Beladung schweren Herzens gestoppt. Es musste ja alles verkehrssicher in Bremerhaven ankommen. Die Fahrt zum Hafen war ein kleines Abenteuer, die 370 km zogen sich bei einer Höchstgeschwindigkeit des Unimog von 75-80 km/h. Aber unser kleiner Konvoi kam gut an. Die Übergabeformalitäten waren schnell erledigt, so das wir gegen 20.00 Uhr wieder im heimischen Wuppertal waren.

Feuerwehrfahrzeuge sind auf dem Wasser.

Von Bremerhaven nach Mittelamerika.

Am 14.09.20 trafen sich drei Vereinsmitglieder, um die neueste Fahrzeugspende der Wuppertaler Feuerwehr, einen Krankenwagen und ein Tanklöschfahrzeug, nach Bremerhaven zu fahren. Von dort geht die Reise auf einem speziellen RoRo-Autotransporter, der „GlOVIS CARAVEL“ erst nach Panama und dann weiter zum Pazifikhafen Corinto in Nicaragua. Dort werden sie um den 25.10.20 eintreffen und von den Bomberos aus Matagalpa übernommen. Der Krankenwagen, ein DB-Sprinter aus dem Jahre 2013 ist in einem sehr guten Zustand und wird in der aktuellen Coronasituation schon sehnsüchtig erwartet. Das Tanklöschfahrzeug, ein DB-Unimog U 1300 (TLF 2000) ist ein deutlich älteres Fahrzeug (Bj.1882) , aber mit einer geringen Laufleistung und durch seine robuste, einfache Technik noch ein wertvoller Helfer speziell bei Wald-und Plantagenbränden. Die Fahrzeuge ergänzen den schon bestehenden Fahrzeugpark aus 2 Löschfahrzeugen und einem Krankenwagen perfekt. Da wegen der Pandemie diesmal keine persönliche Übergabe vor Ort stattfinden kann, hat sich der Deutsche Botschafter bereiterklärt, diese zu übernehmen. Wir drücken die Daumen für ein reibungsloses “ Shipping“. Weitere Links zu dem Artikel öffnen:

Bergische Blätter

Wuppertaler Rundschau

Wuppertaler Rundschau

Stadt Wuppertal-Presseamt

In eigener Sache…

Beim Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa ist der Staffelstab weitergereicht worden. Nach 16 Jahren hat Ulla Sparrer den Vorsitz an Heiner Flötotto übergeben. Für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit wurde ihr im Rahmen der Jahreshauptversammlung besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen. Flötotto, frisch pensionierter Lehrer, übernimmt den Vorsitz in unruhigen Zeiten, was die Stadt in Zentralamerika betrifft.

Matagalpa in Nicaragua ist seit 1987 Wuppertals Partnerstadt. 

dav

Foto: Stephan Besche